{"id":247498,"date":"2018-01-26T17:03:14","date_gmt":"2018-01-26T15:03:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.onlineshops-finden.de\/nachrichten-online-shop\/?p=247498"},"modified":"2018-01-31T21:25:12","modified_gmt":"2018-01-31T19:25:12","slug":"visionen-und-aktionen-fuer-eine-bessere-welt-alle-koennen-mitmachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.onlineshops-finden.de\/nachrichten-online-shop\/visionen-und-aktionen-fuer-eine-bessere-welt-alle-koennen-mitmachen-10247498\/","title":{"rendered":"Visionen und Aktionen f\u00fcr eine bessere Welt: Alle k\u00f6nnen mitmachen!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.onlineshops-finden.de\/nachrichten-online-shop\/visionen-und-aktionen-fuer-eine-bessere-welt-alle-koennen-mitmachen-10247498\/screenshot5\/#main\" rel=\"attachment wp-att-247553\"><figure class=\"hammy-responsive alignleft wp-image-247553 size-full\" title=\"Gespr\u00e4chsrunde w\u00e4hrend des Global Goals Aktionstags 2018 in Stuttgart. (Bildquelle: FDFP\/element-i Bildungsstiftung\/Perper)\"  data-media=\"https:\/\/www.onlineshops-finden.de\/nachrichten-online-shop\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Screenshot5.png\"><noscript><img src=\"https:\/\/www.onlineshops-finden.de\/nachrichten-online-shop\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Screenshot5.png\" alt=\"Gespr\u00e4chsrunde w\u00e4hrend des Global Goals Aktionstags 2018 in Stuttgart. (Bildquelle: FDFP\/element-i Bildungsstiftung\/Perper)\" title=\"Gespr\u00e4chsrunde w\u00e4hrend des Global Goals Aktionstags 2018 in Stuttgart. (Bildquelle: FDFP\/element-i Bildungsstiftung\/Perper)\" width=\"197\" height=\"131\"><\/noscript><\/figure><\/a>Global Goals Aktionstage 2018 in Karlsruhe und Stuttgart zeigten: Die weltweiten Herausforderungen sind immens. Doch jeder bzw. jede einzelne kann mitdenken, mitmachen, mitgestalten und die Welt zum Besseren ver\u00e4ndern. Der Konsens aus vielen Impuls- und Diskussionsrunden: Wir m\u00fcssen unser Denken und Handeln v\u00f6llig neu ausrichten.<\/p>\n<p>2015 einigten sich die Vereinten Nationen auf 17 weltweite Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, die Global Goals. Keine Armut, kein Hunger, hochwertige Bildung, Geschlechtergleichstellung, bezahlbare und saubere Energie, Klimaschutz: Alle diese Ziele stehen auf der Liste. Zu erreichen sind sie nur, wenn Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sprich: jeder bzw. jede einzelne, zusammen daran arbeiten.<\/p>\n<p><!--more-->Global Goals Aktionstage 2018<br \/>\nIn Karlsruhe und Stuttgart fanden am Montag, 22. Januar, und Dienstag, 23. Januar, die Global Goals Aktionstage 2018 der FDFP (Freie Duale Fachschule f\u00fcr P\u00e4dagogik) und der element-i Bildungsstiftung statt. Es waren jeweils rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gekommen. Global-Goals-Aktivistin Margret Rasfeld, Gr\u00fcnderin alternativer Schulen sowie der Initiative &#8222;Schule im Aufbruch&#8220;, hielt den Er\u00f6ffnungsvortrag. Sie skizzierte einen deprimierenden Ist-Zustand dieser Welt: &#8222;Der Klimawandel bedroht unsere Lebensgrundlagen. 60 Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg und Elend. Millionen Menschen hungern, obwohl wir genug zu essen f\u00fcr alle h\u00e4tten. Viele Tier- und Pflanzenarten sterben aus, weil wir ihnen die Lebensgrundlage entziehen. Es gibt immer weniger Insekten und V\u00f6gel, viele Wildkr\u00e4uter sind bereits verschwunden&#8220;, erkl\u00e4rte sie. &#8222;Wir leben auf Pump. Wenn alle Menschen soviel verbrauchen w\u00fcrden wie wir, w\u00e4ren daf\u00fcr 3,3 Erden n\u00f6tig.&#8220;<\/p>\n<p>Der rote Faden, der sich durch viele der anschlie\u00dfenden Diskussionsrunden zog lautete: &#8222;Wir brauchen ein neues Denken und Handeln. Wir ben\u00f6tigen daf\u00fcr eine ganz andere Haltung uns und der Welt gegen\u00fcber. Unsere alten Denkweisen und Strategien haben die Misere verursacht. Mit ihnen werden wir sie nicht l\u00f6sen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Teilnehmende gestalten Aktionstage<br \/>\nDie Veranstaltungen waren als sogenannte Barcamps organisiert und legten damit selbst Zeugnis f\u00fcr eine neue Kultur der Zusammenarbeit ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten ihre Themen und Fragestellungen vor, fanden andere, die das Thema ebenfalls interessierte und hielten dann Kurzvortr\u00e4ge oder moderierten Diskussionsrunden. Moderator und Barcamp-Spezialist Jan Theofel erl\u00e4uterte die Idee: &#8222;Wer eine Fragestellung hat, kann sie einbringen, auch wenn er oder sie selber noch kaum etwas dazu wei\u00df. Es geht darum, einen Impuls zu geben, das Thema in der Gruppe anschlie\u00dfend genauer zu beleuchten, L\u00f6sungsideen zu entwickeln, sich untereinander zu vernetzen und eventuell sogar gemeinsame Aktionen zu \u00fcberlegen.&#8220;<\/p>\n<p>Eigenen Konsum \u00fcberdenken<br \/>\nAn beiden Aktionstagen gab es Gespr\u00e4chsrunden, die sich eher mit Fragen der inneren Haltung befassten und andere, die sehr handlungsbezogen waren. So war der eigene Konsum f\u00fcr viele ein spannendes Thema. Es wurden zum Beispiel Ideen weitergegeben, wie sich Plastikm\u00fcll vermeiden l\u00e4sst. Andere diskutierten, welcher Umgang mit Kleidung n\u00f6tig w\u00e4re, um ihr wieder Wert zu verleihen und sie nicht zum Wegwerfartikel verkommen zu lassen. Au\u00dferdem gab es Informationen \u00fcber praktische Ma\u00dfnahmen, die helfen, das V\u00f6gel- und Insektensterben zu stoppen.<\/p>\n<p>Projektbericht einer vierten Klasse<br \/>\nMarc, James, Maya, Vy, Luca und Adrian aus der vierten Klasse der element-i Grundschule in Stuttgart-Vaihingen berichteten in einem Vortrag \u00fcber ihre Arbeit zum Schwerpunktthema Klimaschutz. Sie gingen unter anderem der Frage nach, wieviel Papierm\u00fcll sie in ihrer Schule produzieren. In einer Woche kamen fast drei M\u00fclls\u00e4cke voll zusammen. Befragungen in der benachbarten Kita sowie in der FDFP ergaben, dass bei anderen sogar noch viel mehr Papierm\u00fcll anf\u00e4llt. Inzwischen nutzt die Schule einseitig beschriebenes Papier weiter. Au\u00dferdem entwickelten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler kleine Tafeln mit einer Oberfl\u00e4che aus Laminierfolie, von denen sich die Schrift wieder wegwischen l\u00e4sst. An die anwesenden Erwachsenen richteten die Kinder die Forderungen, weniger Fleisch zu essen, das Auto \u00f6fter stehen zu lassen und lieber die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.<\/p>\n<p>Kinder und Jugendliche in den Prozess einbinden<br \/>\n&#8222;Wie kann es gut gelingen, die Global Goals Themen in Schulen zu integrieren?&#8220; lautete die Fragestellung, zu der Aktionstags-Gastgeber Clemens M. Weegmann von der element-i Bildungsstiftung einlud. &#8222;Die Gesellschaft ben\u00f6tigt die starke Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Sie haben ein Recht darauf und sind von den aktuellen Entwicklungen am meisten betroffen. Sie sind unvoreingenommen. Ihnen kann es gelingen, neue Ans\u00e4tze und Ideen f\u00fcr die L\u00f6sung unserer Probleme zu entwickeln&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>Traditionelle Schulstrukturen behindern Entwicklung<br \/>\nDie Diskussionsgruppen-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer, von denen einige aus dem Bereich der schulischen, au\u00dferschulischen sowie der beruflichen Bildung kamen, berichteten, wie sehr sie die traditionellen Schulstrukturen bei der Umsetzung einengen. Inhalte des Programms &#8222;Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung&#8220; (BNE) w\u00fcrden Lehrkr\u00e4ften oft als zus\u00e4tzlicher Unterrichtsstoff pr\u00e4sentiert. Dabei handelt es sich um ein f\u00e4cher\u00fcbergreifendes Querschnittsthema. Es m\u00fcsse darum gehen, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern Freir\u00e4ume f\u00fcr eigenes Forschen und Entdecken zu geben. &#8222;In unserem herk\u00f6mmlichen Schulsystem funktioniert das nicht. Denn dort werden sie vor allem dann aktiv, wenn sich etwas in einer Note niederschl\u00e4gt, die wichtig f\u00fcr ihre weitere Schulkarriere ist&#8220;, sagte Weegmann. &#8222;Wenn wir dann f\u00fcr einzelne Aktionen die Regeln \u00e4ndern, nehmen sie uns das nicht ab.&#8220;<\/p>\n<p>Alternative Schulprojekte zeigen: Es geht auch anders<br \/>\nDabei h\u00e4tten Schulen den n\u00f6tigen Spielraum, um es anders zu machen, waren sich Rasfeld und Weegmann einig. &#8222;Wir haben den Lehrplan entr\u00fcmpelt und Kernkompetenzen definiert &#8211; bei allen anderen Inhalten k\u00f6nnen die Kinder w\u00e4hlen und auch Themen bearbeiten, die au\u00dferhalb des Lehrplans liegen&#8220;, berichtete Weegmann. 20 Prozent Projektunterricht, 30 Prozent Freiraum f\u00fcr &#8222;Inhalte, die sich ergeben&#8220;, so lautet die Formel, die Rasfeld in der Evangelischen Schule in Berlin umsetzte. Zwei Sch\u00fclerinnen berichteten, welche spannenden Erfahrungsr\u00e4ume und Lernm\u00f6glichkeiten ihnen das Konzept er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung an beruflichen Schulen<br \/>\nWas dieser Kreis f\u00fcr die allgemeinbildenden Schulen diskutierte, setzt sich in den Berufsschulen in \u00e4hnlicher Weise fort. &#8222;Bei uns steht BNE noch nicht einmal auf dem Lehrplan&#8220;, sagte ein Berufsschullehrer. &#8222;Dabei w\u00e4re es besonders wichtig, weil unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Materialien zu tun haben, die die Umwelt beeintr\u00e4chtigen.&#8220; In der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern geh\u00f6re das Thema laut Lehrplan dazu, finde aber dennoch oft nicht die n\u00f6tige Beachtung, berichtete Veranstalterin Eva Lang, Leiterin der FDFP. &#8222;In der FDFP ist es ein zentraler Punkt: Viele unserer Fachsch\u00fclerinnen und Fachsch\u00fcler bringen daher hier heute ihre Themen ein und diskutieren mit.&#8220;<\/p>\n<p>Das Tugendprojekt<br \/>\nEinen sehr konkreten Erziehungs-Ansatz zur Ver\u00e4nderung der inneren Haltung pr\u00e4sentierte Theresa Kaiser. Sie leitete eine Gespr\u00e4chsrunde zum Virtues Project (deutsch: Tugendprojekt). Linda Kavelin Popov aus Kanada ermittelte zusammen mit ihrem Mann und ihrem Bruder 100 Werte, die sich in allen &#8222;heiligen&#8220; Schriften wiederfinden. Es handelt sich um Tugenden wie Begeisterung, Dankbarkeit, Ehrlichkeit, Friedlichkeit, Kreativit\u00e4t, Liebe, Mut, Respekt und Ordnung. Au\u00dferdem formulierte das Team f\u00fcnf Verhaltensregeln, die dazu beitragen sollen, diese Tugenden im t\u00e4glichen Leben relevant zu machen. Lehrkr\u00e4fte nahmen die Idee mit, eine &#8222;Tugend der Woche&#8220; auszurufen und in der Gruppe zu \u00fcberlegen, was diese Tugend bedeutet, wo sie sich im Alltag zeigt und welches Verhalten sie f\u00f6rdern w\u00fcrde. &#8222;In unserem Tugendtreff in Stuttgart \u00fcben wir das regelm\u00e4\u00dfig&#8220;, berichtet Theresa Kaiser. &#8222;Ich schaue dadurch inzwischen liebevoller auf das Leben. Damit beeinflusse ich nicht nur meinen Alltag positiv, sondern auch den der Menschen um mich herum.&#8220;<\/p>\n<p>Global Goals Aktionstage 2019<br \/>\n&#8222;Wir werden die Global Goals Aktionstage im n\u00e4chsten Jahr auf jeden Fall wieder durchf\u00fchren&#8220;, sagte Clemens M. Weegmann zum Abschluss. &#8222;Dann werden wir sie noch st\u00e4rker in Schulen publik machen, um m\u00f6glichst viele junge Leute dabei zu haben.&#8220;<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter <noindex><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.globalgoals.de\"  rel=\"nofollow\">www.globalgoals.de<\/a><\/noindex>, auf der Facebook-Seite der element-i Bildungsstiftung www.facebook.com\/elementibildungsstiftung sowie auf Instagram www.instagram.com\/globalgoals_de\/ unter dem Hashtag #teamglobalgoals.<\/p>\n<p>Die element-i-Bildungsstiftung<br \/>\nIn vielf\u00e4ltigen Projekten er\u00f6ffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte &#8211; unabh\u00e4ngig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen M\u00f6glichkeiten ihrer Eltern. So k\u00f6nnen sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativit\u00e4t und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft f\u00fcr ihr gesamtes Leben sch\u00f6pfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild f\u00f6rdert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender P\u00e4dagogik, insbesondere &#8211; aber nicht ausschlie\u00dflich &#8211; in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.<br \/>\nUnter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung j\u00e4hrlich den P\u00e4dagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses f\u00fcr Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.<\/p>\n<p><b>Firmenkontakt<\/b><br \/>\nelement-i Bildungsstiftung gGmbH<br \/>\nLisa Breiter<br \/>\nWankelstra\u00dfe 1<br \/>\n70563 Stuttgart<br \/>\n0711-656960-6976<br \/>\nlisa.breiter@globalgoals.de<br \/>\nhttp:\/\/www.globalgoals.de<\/p>\n<p><b>Pressekontakt<\/b><br \/>\neoscript Public Relations<br \/>\nEike Ostendorf-Servisoglou<br \/>\nL\u00f6wen-Markt 8<br \/>\n70499 Stuttgart<br \/>\n0711-65227930<br \/>\neos@eoscript.de<br \/>\nhttp:\/\/www.eoscript.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Global Goals Aktionstage 2018 in Karlsruhe und Stuttgart zeigten: Die weltweiten Herausforderungen sind immens. Doch jeder bzw. jede einzelne kann mitdenken, mitmachen, mitgestalten und die Welt zum Besseren ver\u00e4ndern. 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