{"id":4961,"date":"2011-12-21T18:06:53","date_gmt":"2011-12-21T16:06:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.onlineshops-finden.de\/nachrichten-online-shop\/?p=4961"},"modified":"2013-10-28T08:56:58","modified_gmt":"2013-10-28T06:56:58","slug":"dokumentation-uber-teesorten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.onlineshops-finden.de\/nachrichten-online-shop\/dokumentation-uber-teesorten-104961\/","title":{"rendered":"Dokumentation \u00fcber Teesorten"},"content":{"rendered":"<p>Es besteht teilweise auch heute noch die Meinung, dass gr\u00fcner und schwarzer Tee von verschiedenen Pflanzen stammt. Allerdings liegt der Unterschied bei den beiden Sorten nur in der Fermentation. Bereits schon in der Ming- Dynastie war bekannt, dass die Teebl\u00e4tter mit Hilfe der Fermentation und Trocknung l\u00e4nger haltbar sind.<\/p>\n<p>Nach der Art der Herstellung kann dann Tee in folgende Gruppen unterschieden werden.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcner Tee<\/strong><\/p>\n<p>Zur Herstellung von gr\u00fcnen Tee werden nur die ersten beiden Bl\u00e4tter und die Knospen gesammelt. W\u00e4hrend der Ernte d\u00fcrfen dabei die Bl\u00e4tter nicht besch\u00e4digt werden, da sonst der Fermentationsprozess vorzeitig beginnt. Nach der Ernte werden die Bl\u00e4tter nur ganz kurz erhitzt oder auch nur mit Dampf behandelt. Im Anschluss werden sie dann gerollt und getrocknet. Bei einer guten Qualit\u00e4t ist ein frischer Geruch vorhanden. Er erinnert leicht an frisches Heu. Die Bl\u00e4tter sind immer noch gr\u00fcn, matt, trocken, gl\u00e4nzend und fest.<!--more--><\/p>\n<p>Es ist nach dem Aufguss noch erkennbar, ob es sich dabei um Blattspitzen oder nur einfache Bl\u00e4tter handelt. Ebenfalls ist an den Bl\u00e4ttern ersichtlich, ob sie mit der Hand geerntet oder geschnitten wurden. Wenn die Bl\u00e4tter unregelm\u00e4\u00dfig fleckig braun sind, dann sind Teile des Blattes fermentiert.<\/p>\n<p><strong>Schwarzer Tee<\/strong><\/p>\n<p>Der\u00a0 Schwarztee tr\u00e4gt in Ostasien normalerweise die Bezeichnung roter Tee.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine gute Qualit\u00e4t des schwarzen Tees werden ebenfalls nur die ersten beiden Bl\u00e4tter und die Knospe geerntet. Im Anschluss wird die Ernte auf Gittern f\u00fcr 12 bis 18 Stunden getrocknet. W\u00e4hrend des G\u00e4rungsprozesses findet durch den Luftsauerstoff<\/p>\n<p>eine Ver\u00e4nderung des Blattes und Zellsaftes statt. Der sonst schwarze Tee erh\u00e4lt so durch die Fermentation eine rote Farbe. Der Geschmack ist nun auch typisch f\u00fcr schwarzen Tee. Der Tee ist aufgrund der Fermentation besonders lange haltbar.<\/p>\n<p>Nach abgeschlossenem Vorgang erfolgt eine Sortierung des Tees nach Blattgraden.<\/p>\n<p><strong>Wei\u00dfer Tee<\/strong><\/p>\n<p>Wei\u00dfer Tee zeichnet sich besonders durch sein feines Aroma aus. In China werden zur Herstellung dieses Tees nur besondere \u201cwei\u00dfe\u201d Teepflanzen verwendet. Es werden nur die wei\u00dfen Teeknospen und die ganz jungen silbrigen Blattspitzen per Hand gepfl\u00fcckt. Diese sind mit kleinen wei\u00dfen H\u00e4rchen versehen. Sie werden im Chinesischen als Bai Hao bezeichnet. Im Englischen lautet die Bezeichnung daf\u00fcr Pekoe.<\/p>\n<p>Die Handpfl\u00fcckung der Triebe mit den silbrig wei\u00dfen Flaumhaaren erfolgt im Fr\u00fchjahr, wenn die Knospen anfangen auszutreiben. Getrocknet werden sie dann in der Sonne. Die Triebe werden weder erhitzt, gerollt oder gepresst. Ebenfalls bleiben die Knospen vollst\u00e4ndig erhalten. Sie verleihen dem Tee sein zartblumiges Aroma.<\/p>\n<p>In China selbst war der wei\u00dfe Tee lange Zeit nur dem Kaiser vorbehalten. Er galt als ein lebensverl\u00e4ngernder Zaubertrank.<\/p>\n<p><strong>Oolong &#8211; Tee<\/strong><\/p>\n<p>Oolong bedeutet in seinem Ursprung \u201cSchwarzer Drache\u201d. Diese Teeart ist schon seit der Ming- Zeit in China bekannt. Dort wird er auch \u201cSchwarze Schlange\u201d genannt. Einer Legende nach erschreckte eine schwarze Schlange einen Besitzer des Teegartens so heftig, dass er flugs die Flucht ergriff. Erst nach vielen Tagen kehrte er \u00a0zu seinen getrockneten Teebl\u00e4ttern zur\u00fcck. Durch die Sonneneinstrahlung waren diese allerdings oxidiert. Ein Aufguss ergab ein sehr aromatisches Getr\u00e4nk.<\/p>\n<p>Diese Teesorte ist halbfermentiert. Dabei kann die Fermentierung allerdings recht unterschiedlich sein. Die Herstellung des Oolong- Tees ist recht schwierig und sehr aufw\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Nach der Pfl\u00fcckung werden die Bl\u00e4tter f\u00fcr eine Stunde auf gro\u00dfen T\u00fcchern in der Sonne ausgebreitet. So kann eine leichte Fermentation einsetzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine bessere Fermentation k\u00f6nnen die Bl\u00e4tter auch in Bambusk\u00f6rben gesch\u00fcttelt werden. Dabei rei\u00dfen die Blattr\u00e4nder auf und der Zellsaft kann austreten. Je nach Sorte erfolgt dann in Innenr\u00e4umen eine Weiterfermentierung oder Weiterverarbeitung. Dabei wird das angewelkte Blattgut in Heiztrommeln bei einer Hitze von 70\u00b0C \u00a045 Minuten getrocknet. Anschlie\u00dfend werden die hei\u00dfen Bl\u00e4tter in Baumwollt\u00fccher gesch\u00fcttet und zu einem gro\u00dfen Ballen geschn\u00fcrt. Diese werden in einer Knet- oder Walkmaschine 20 Minuten gerollt. Anschlie\u00dfend kommt das Blattgut dann wieder in die Heiztrommel und wird wieder erneut erhitzt. Je nach Teesorte wird dieser Vorgang bis zu zehnmal wiederholt. Es wird der Oxidationsprozess erst unterbrochen, wenn der Blattrand schwarz gef\u00e4rbt ist. Dabei muss aber die Blattmitte noch gr\u00fcn sein. Nach der Beendigung des Herstellungsverfahrens ist das Blattgut stark und auch fest gerollt. Zum Schluss wird das Blattgut noch einem R\u00f6stvorgang unterzogen. Dadurch wird der Tee noch haltbarer gemacht.<\/p>\n<p>Oolong- Tee kann in verschiedene Grundtypen unterschieden werden:<\/p>\n<p><strong>Pouchong<\/strong><\/p>\n<p>Der Tee ist kupferfarben. Er ist bis zu 12 Prozent fermentiert. Der Geruch des Aufgusses ist fruchtig mit einem zarten, bitters\u00fc\u00dfen Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Zhen Cha Oolong<\/strong><\/p>\n<p>Das Blattgut ist fester gerollt und dabei bis zu 30 Prozent fermentiert. Der Geschmack des Tees ist intensiv fruchtig und sehr gehaltvoll und Dunkel im Aufguss.<\/p>\n<p><strong>So Cha Oolong<\/strong><\/p>\n<p>Das Blatt wird fest gerollt und ist bis zu 50 Prozent fermentiert. Das Aroma des Tees ist rauchigs\u00fc\u00df.<\/p>\n<p><strong>Kao- Shan- Cha- Oolong<\/strong><\/p>\n<p>Der Hochlandtee ist bis zu 30 Prozent fermentiert. Er hat eine goldgr\u00fcne Farbe und ein fein herbes Aroma.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Pu- Erh- Tee<\/strong><\/p>\n<p>Der Gesundheitstee findet haupts\u00e4chlich Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Der gr\u00fcne Tee wird im Fr\u00fchjahr gepfl\u00fcckt und dann ged\u00e4mpft. Anschlie\u00dfend wird er dann mit Pilzkulturen in einem speziellen Verfahren behandelt. Der Tee wird \u00a0lose abgef\u00fcllt und zu kleine Halbmondschalenformen gepresst. Die Lagerung erfolgt monatelang k\u00fchl. Der Tee zeichnet sich durch einen milden Geschmack aus. Die Farbe des Getr\u00e4nks ist gr\u00fcn.<\/p>\n<p>Aus der Sommerpfl\u00fcckung wird auf die gleiche Weise ein roter Pu- Erh-Tee hergestellt. Dieser wird allerdings nach der Behandlung in Kisten eingestampft und lange gelagert. Dadurch erh\u00e4lt der Tee seine Farbe und den erdigen Geschmack.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Klassische chinesische Teesorten<\/strong><\/p>\n<p>China ist der Hauptproduzent von gr\u00fcnen Tee. Zu den bekanntesten\u00a0 Sorten z\u00e4hlen:<\/p>\n<p><strong>Chun Mee<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Tee wird ebenfalls in Taiwan, Indien und Indonesien produziert. Er zeichnet sich durch einen frischen und etwas herben Geschmack aus.<\/p>\n<p><strong>Gunpodwer<\/strong><\/p>\n<p>Der Tee wird au\u00dfer in China auch in Taiwan hergestellt. Die Teebl\u00e4tter werden zu Kugeln gerollt. Die Farbe des Tees ist gr\u00fcnlich- gelb mit einem herb- frischen Geschmack.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lung Ching (Drachenquelle)<\/strong><\/p>\n<p>Diese Teespezialit\u00e4t stammt aus dem Anbaugebiet Zhejian. Der Tee hat ein feines Aroma. Er geh\u00f6rt zu den edelsten chinesischen Teesorten.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Pi Lo Chun<\/strong><\/p>\n<p>Neben China produziert auch Taiwan diesen Tee. Er hat einen mild- blumigen Geschmack. Die Bl\u00e4tter sind spiralf\u00f6rmig gedreht.<\/p>\n<p><strong>Bekannte Schwarztees:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Keemun<\/strong><\/p>\n<p>Der Schwarztee stammt aus der Provinz Anhui. Er ist bekannt f\u00fcr sein regelm\u00e4\u00dfiges Blatt. Der Geschmack ist rund und fruchtigs\u00fc\u00df.<\/p>\n<p><strong>Lapsang Souchong<\/strong><\/p>\n<p>Die Trocknung der gro\u00dfen Teebl\u00e4tter erfolgt \u00fcber dem Feuer mit Tannennadeln oder Harzen. Er findet oft in russischen Teemischungen Verwendung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Klassische japanische Teesorten<\/strong><\/p>\n<p>Neben China z\u00e4hlt Japan zu den Hauptproduzenten von Gr\u00fcnen Tee. Dieser besticht durch eine grasigfrische Note. Zu den bekanntesten Tees z\u00e4hlen:<\/p>\n<p><strong>Sencha<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Pfl\u00fcckung wird das Blattgut direkt zur Verarbeitung gebracht. Hierbei werden die Bl\u00e4tter kurz ged\u00e4mpft und anschlie\u00dfend unter Zufuhr von Hei\u00dfluft gesch\u00fcttelt. Die Trocknung erfolgt dann so lange bis die Bl\u00e4tter nach mehrmaligen Rollen wie gr\u00fcne Nadeln aussehen.<\/p>\n<p>Der Sencha kann je nach dem Erntezeitpunkt in verschiedenen Qualit\u00e4ten hergestellt werden. In der Regel erfolgt f\u00fcr eine durchschnittliche Qualit\u00e4t die Pfl\u00fcckung maschinell.<\/p>\n<p><strong>Bancha<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Tee enth\u00e4lt viele Gerbstoffe und wenig Koffein. Die Herstellung erfolgt normalerweise aus \u00e4lteren und gr\u00f6\u00dferen Bl\u00e4ttern. Es ist hier auch die Bezeichnung \u201cDrei- Jahres- Tee\u201d bekannt. F\u00fcr diese Produktion werden bis zu drei Jahre alte Bl\u00e4tter geerntet. In Japan gilt der einfache Bancha als Alltagstee.<\/p>\n<p><strong>Gabalong<\/strong><\/p>\n<p>Das Aroma dieser Teespezialit\u00e4t ist mild und fein. In Japan wird er als Gesundheitsgetr\u00e4nk verwendet.<\/p>\n<p><strong>Genmaicha<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Herstellung wird japanischer Sencha verwendet. Dieser wird mit ger\u00f6stetem Vollkorn gemischt. Er hat einen popcornartigen Geschmack.<\/p>\n<p><strong>Gyokuro<\/strong><\/p>\n<p>Der Tee ist auch unter dem Namen Tautropfen bekannt. Er geh\u00f6rt zu den feinsten und auch teuersten Teesorten Japans. Die Teepflanzen werden sobald die frischen Knospen treiben mit Schilfmatten und dunklen Netzen bedeckt. Es werden dann bei der Ernte im Mai nur die zartesten Triebe gepfl\u00fcckt.<\/p>\n<p>Die Bl\u00e4tter enthalten nur sehr wenige Gerbstoffe, da sie wenig Licht bekommen haben. Der Geschmack ist dadurch milder als andere Gr\u00fcnteesorten.<\/p>\n<p><strong>Kokeicha<\/strong><\/p>\n<p>Die Pressung dieses Pulvertees erfolgt mithilfe von Reisst\u00e4rke. Er hat dann eine Tannennadelform.<\/p>\n<p><strong>Kukicha<\/strong><\/p>\n<p>Bei diesem Tee handelt es sich um eine japanische Spezialit\u00e4t. Es werden hier nur die St\u00e4ngel und die Blattrispen verarbeitet. Der Geschmack ist leicht und duftig frisch. Beim Aufguss erh\u00e4lt der Tee eine helle, gelbe Farbe.<\/p>\n<p><strong>Matcha<\/strong><\/p>\n<p>Dieser gr\u00fcne Tee wird in Japan bei Teezeremonien verwendet. Die Bl\u00e4tter werden w\u00e4hrend der Herstellung in Steinm\u00fchlen zu feinem Pulver vermahlen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sincha<\/strong><\/p>\n<p>Dieser gr\u00fcne Tee ist von einer au\u00dferordentlichen Spitzenqualit\u00e4t.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es besteht teilweise auch heute noch die Meinung, dass gr\u00fcner und schwarzer Tee von verschiedenen Pflanzen stammt. Allerdings liegt der Unterschied bei den beiden Sorten nur in der Fermentation. Bereits schon in der Ming- Dynastie war bekannt, dass die Teebl\u00e4tter mit Hilfe der Fermentation und Trocknung l\u00e4nger haltbar sind. 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